Westjapan-Entdeckungen: Eine ‘Jan in Japan‘ Signature-Reise
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Überblick
Zwischen Japans Klassikern und verborgenen Regionen entdecken Sie eine Route voller Kultur, Küstenlandschaften und besonderer Begegnungen.
Über die ‘Jan in Japan‘ Signature-Reise:
Diese Route wurde in Zusammenarbeit mit Jan Knüsel entwickelt, Schweizer Japanologe, Journalist und Gründer von ‘Jan in Japan‘, einem der bekanntesten deutschsprachigen Japan-Reiseblogs. Seit über drei Jahrzehnten bereist er das Land intensiv, darunter auch viele Regionen abseits der bekannten Klassiker. Seine persönlichen Empfehlungen und sein Gespür für außergewöhnliche Orte verleihen dieser Reise eine besondere Handschrift – mit spannenden Kontrasten zwischen berühmten Highlights und weniger bekannten Regionen – organisiert und umgesetzt von Japanspecialist.
Reiseplan
Nach Ihrer Ankunft in Tokio bringt Sie ein Flughafenbus zu Ihrem Hotel. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Umgebung und einen entspannten Einstieg in Ihre Reise. Stimmen Sie sich bei einem ersten Abendessen auf die kommenden Tage ein und genießen Sie die besondere Atmosphäre der japanischen Hauptstadt.
Heute entdecken Sie erste kulturelle Höhepunkte Tokios. Beginnen Sie den Tag in Asakusa mit dem Senso-ji, dem ältesten buddhistischen Tempel der Stadt. Anschließend führt Sie Ihr Weg nach Yanaka, einem charmanten Viertel mit historischem Flair, kleinen Gassen, Tempeln und traditionellen Geschäften. Am Nachmittag bietet sich der Ueno-Park mit dem Nationalmuseum als idealer Einstieg in Japans Kunst- und Kulturgeschichte an. Wer ein Kontrastprogramm zum Tagesausklang sucht, findet in Akihabara ein lebendiges Viertel voller Popkultur, während Ginza mit eleganten Geschäften und urbanem Flair begeistert.
Jans Tipp:
Yanaka gehört zu den Vierteln, in denen sich das historische Tokio noch besonders gut erleben lässt. Vor allem die Yanaka Ginza vermittelt mit ihren kleinen Geschäften und der nachbarschaftlichen Atmosphäre einen charmanten Eindruck vom Alltag abseits der modernen Großstadt.
Erleben Sie heute weitere facettenreiche Seiten Tokios. Rund um die weltberühmte Shibuya-Kreuzung spüren Sie das pulsierende Großstadtleben, bevor der Meiji-Schrein inmitten eines weitläufigen Waldareals einen ruhigen Gegenpol bildet. Danach laden Harajuku und Omotesando zu einem Spaziergang zwischen Jugendkultur, Architektur und stilvollen Boutiquen ein. Am Nachmittag entdecken Sie im Sumida Hokusai Museum die Welt eines der bekanntesten japanischen Künstler. Den Abend können Sie mit einem Besuch des Tokyo Skytree abschließen und den Blick über das nächtliche Häusermeer schweifen lassen.
Mit dem Shinkansen reisen Sie heute komfortabel in rund zweieinhalb Stunden nach Kyoto. Bei guter Sicht zeigt sich unterwegs sogar der Mt. Fuji. Nach der Ankunft bleibt Zeit für einen ersten Eindruck der ehemaligen Kaiserstadt. Unternehmen Sie einen Spaziergang durch die historischen Viertel rund um Kawaramachi und entdecken Sie traditionelle Stadthäuser, kleine Geschäfte und gemütliche Restaurants.
Kyoto begeistert mit einer außergewöhnlichen Dichte an Tempeln, Schreinen und historischen Orten. Heute haben Sie Gelegenheit, die Stadt individuell zu erkunden und sich auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten zu konzentrieren. Besonders lohnend ist am frühen Nachmittag ein Besuch der kaiserlichen Villa Katsura Rikyu, einem Meisterwerk japanischer Garten- und Architekturkunst, für das eine Voranmeldung erforderlich ist. Am frühen Abend lädt ein Spaziergang am Kamo-Fluss dazu ein, Kyoto von seiner entspannten Seite kennenzulernen.
Ein zusätzlicher Tag in Kyoto gibt Ihnen die Möglichkeit, noch tiefer in die kulturelle Vielfalt der Stadt einzutauchen. Besuchen Sie zum Beispiel den Fushimi-Inari-Schrein mit seinen leuchtend roten Torii, entdecken Sie die Bambushaine und Tempelgärten von Arashiyama oder schlendern Sie durch das historische Higashiyama mit seinen gepflasterten Gassen, kleinen Läden und berühmten Aussichtspunkten. So erleben Sie Kyoto noch intensiver und in Ihrem eigenen Tempo.
Heute verlassen Sie die klassischen Reiserouten und fahren mit dem Expresszug nach Kinosaki Onsen, einem traditionsreichen Kurort nahe dem Japanischen Meer. Hier geht es nicht um Hektik, sondern um Entschleunigung. Unternehmen Sie am Nachmittag einen Ausflug auf den Hausberg – bequem mit der Seilbahn oder zu Fuß – und genießen Sie den Blick auf die Umgebung und das Meer. Am Abend erwartet Sie die besondere Atmosphäre eines Ryokan-Aufenthalts mit Onsen-Bad und traditionellem Kaiseki-Abendessen. Darüber hinaus können Sie die sieben öffentlichen Badehäuser des Ortes entdecken.
Jan erklärt:
In Kinosaki gilt das Sotoyu-Prinzip: Jeder Gast eines Ryokan erhält Zugang zu allen sieben öffentlichen Badehäusern des Ortes. Die Etikette ist angenehm entspannt – Yukata anziehen, das Handtuch unter den Arm klemmen und von Bad zu Bad schlendern. Jedes Badehaus hat dabei seinen ganz eigenen Charakter.
Ihre Reise führt heute entlang der eindrucksvollen Sanin-Küste, einer wenig bekannten, landschaftlich reizvollen Region Japans. Mit dem Zug fahren Sie vorbei an Küstenabschnitten und kleinen Fischerorten nach Tottori. Dort lohnt sich ein Besuch der berühmten Sanddünen, die einen faszinierenden Kontrast zu den sonst so grünen Landschaften Japans bilden. Ebenfalls gut erreichbar ist das nahegelegene Sand Museum. Danach reisen Sie weiter nach Matsue, die auch als Wasserstadt bekannt ist und mit einer ruhigen, kultivierten Atmosphäre empfängt.
Jans Empfehlung:
Als Ausgangspunkt für Erkundungen in der Region eignen sich sowohl Matsue als auch das nahe gelegene Tamatsukuri Onsen. Beide Orte bieten gute Voraussetzungen für Tagesausflüge und erlauben es, die kulturelle Vielfalt der Sanin-Region in Ruhe zu entdecken.
Heute lernen Sie Matsue näher kennen. Die Stadt besitzt eine der wenigen original erhaltenen Burgen Japans. Die Burg von Matsue aus dem frühen 17. Jahrhundert erhebt sich eindrucksvoll über der Stadt und vermittelt einen authentischen Einblick in die Geschichte des Landes. Unweit davon widmet sich das Lafcadio-Hearn-Museum dem Schriftsteller, der Japan im 19. Jahrhundert der westlichen Welt näherbrachte und in Matsue eine wichtige Lebensstation fand. Ergänzend bietet sich eine Bootsfahrt auf den Kanälen der Stadt an.
Von Matsue aus unternehmen Sie heute einen Ausflug zum berühmten Izumo-Taisha, einem der bedeutendsten Shinto-Schreine Japans. Der Überlieferung nach versammeln sich hier einmal im Jahr die Gottheiten des Landes. Die weitläufige Anlage strahlt eine besondere Ruhe und Würde aus und gehört zu den spirituell eindrucksvollsten Orten Westjapans. Die Anreise ab Matsue ist unkompliziert und dauert etwa eine Stunde.
Jans Empfehlung:
Für die Sanin-Region lohnt es sich, mit einem lokalen Guide zu reisen – die Region ist stark von ihrer eigenen Geschichte und Kultur geprägt, und vieles erschließt sich mit lokalem Wissen ganz anders.
Ein weiteres kulturelles Highlight erwartet Sie mit dem Adachi Museum of Art. Es ist nicht nur für seine bedeutende Sammlung moderner Nihonga-Malerei bekannt, sondern auch für seinen außergewöhnlichen Garten, der seit Jahren zu den schönsten Japans gezählt wird. Sorgfältig komponierte Landschaften aus Kiefern, Moos, Kies und Wasserflächen wirken hier wie lebendige Kunstwerke. Ein inspirierender Tag, der Kunst und Gartenästhetik auf besondere Weise miteinander verbindet.
Heute wechseln Sie von der stillen Küstenregion an die lebendige Seto-Inlandsee und reisen mit dem Zug nach Okayama. Nach Ihrer Ankunft entdecken Sie den Koraku-en, einen der drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans. Weite Grünflächen, Teiche, Teehäuser und der Blick auf die schwarze Burg von Okayama machen diesen Ort besonders reizvoll. Danach bleibt Zeit für einen ersten Bummel durch die Stadt. Dank ihrer Lage ist Okayama ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Ausflüge in die Region.
Der heutige Tag bietet Ihnen je nach Interesse und Wetterlage zwei spannende Möglichkeiten. In Takamatsu lädt der Ritsurin Garden, einer der schönsten Landschaftsgärten Japans, zu einem Spaziergang durch über drei Jahrhunderte gärtnerischer Perfektion ein. Auch ein Ausflug auf den Mt. Yashima lohnt sich. Hier spielte sich eine der bedeutendsten Schlachten der japanischen Geschichte ab, von der auch im Heike Monogatari berichtet wird – und der Blick auf die Seto-Inlandsee mit ihren vielen kleinen Inseln ist atemberaubend. Alternativ können Sie Naoshima besuchen, die berühmte Kunstinsel mit zeitgenössischen Museen, Installationen und markanter Architektur. Diese Option empfiehlt sich besonders bei guten Wetterbedingungen und einer rechtzeitigen Reservierung, etwa für das Chichu Art Museum.
Auch heute haben Sie die Wahl zwischen zwei eindrucksvollen Zielen. Kurashiki begeistert mit seinem historischen Bikan-Viertel, alten Lagerhäusern, ruhigen Kanälen und dem renommierten Ohara Museum of Art. Alternativ empfiehlt sich Onomichi, eine Stadt am Hang, die unter Japanreisenden noch immer als besonderer Geheimtipp gilt. Onomichi war Kulisse für Filme von Yasujiro Ozu und ist heute ein lebendiges Zentrum für Kreative, unabhängige Cafés und Antiquariate. Der Tempelweg führt durch 25 Tempel den Hügel hinauf, mit Ausblick auf das Seto-Inlandmeer. Von hier aus startet die Shimanami Kaido – eine Fahrradroute über sieben Brücken von Insel zu Insel bis nach Shikoku.
Jans Empfehlung:
Wer noch nicht in Onomichi war, sollte Onomichi wählen. Die Stadt hat eine Atmosphäre, die sich nicht erklären lässt – nur erleben.
uf Ihrer Rückreise nach Tokio lohnt sich ein Stopp in Himeji. Die berühmte weiße Burg zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Burganlagen Japans und gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vom Bahnhof aus ist sie bequem zu Fuß erreichbar. Wer Zeit mitbringt, sollte auch den benachbarten Koko-en besuchen, einen Garten im Stil der Edo-Zeit. Am Abend reisen Sie weiter nach Tokio.
Jan erklärt:
Himeji überstand den Zweiten Weltkrieg ohne Bombenschäden – eine seltene Ausnahme. In ganz Japan gibt es nur noch zwölf Burgen im Originalzustand, darunter auch Matsue. Hier begegnet man Geschichte nicht nur in Ausstellungen, sondern in Bauwerken, die sie selbst über Jahrhunderte hinweg bewahrt haben.
Ihren letzten vollen Tag in Japan gestalten Sie ganz nach Ihren Interessen. Sollte Ihnen der Sinn nach zeitgenössischer Kunst stehen, können Sie das Mori Art Museum in Roppongi Hills besuchen. Hier finden Sie zugleich einen der schönsten Ausblicke über die Stadt. Noch Souvenirs zu besorgen? Dann lohnt sich ein Besuch im Kaufhaus Hands oder bei Don Quijote, kurz Donki, einer der ungewöhnlichsten Kaufhausketten Japans. Für Ihr letztes Abendessen in Japan empfiehlt sich Yakitori in einem authentischen Lokal unter den Bahngleisen in Yurakucho – oder ein Omakase-Sushi als stimmungsvoller Abschluss Ihrer Reise.
Heute heißt es Abschied nehmen. Ein Flughafenbus bringt Sie zum Flughafen und Sie treten mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck Ihre Heimreise an.
Unterkunft
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Die meisten Hotels in Japan sind im westlichen Stil gehalten und bieten Komfort und Bequemlichkeit mit Einrichtungen wie Zimmerservice und Fitnesszentren. Viele befinden sich in größeren Städten und in der Nähe beliebter Reiseziele.
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Ein Ryokan ist ein traditionelles japanisches Gasthaus, das eine einzigartige kulturelle Erfahrung bietet. Die Gäste schlafen auf Tatami-Matten, genießen traditionelle Mahlzeiten und können heiße Quellen und Gärten nutzen.
Wichtige Infos
Wichtige Infos
- Diese Route wurde in Zusammenarbeit mit Jan Knüsel entwickelt, Schweizer Japanologe, Journalist und Gründer von ‘Jan in Japan‘, einem der bekanntesten deutschsprachigen Japan-Reiseblogs.
- Diese Reise ist als individuelle Rundreise konzipiert und kann an Ihre persönlichen Interessen und Ihren Reisestil angepasst werden.
- Die gezeigte Reiseroute dient als Beispiel und lässt sich flexibel erweitern oder anpassen – zum Beispiel bei Aufenthaltsdauer, Ausflugsschwerpunkten oder Hotelkategorie.
- Einige Besichtigungen und Erlebnisse, wie etwa Katsura Rikyu oder das Chichu Art Museum auf Naoshima, erfordern eine frühzeitige Reservierung.
- Für bestimmte Tagesausflüge, insbesondere nach Naoshima, können Wetter und saisonale Fahrpläne Einfluss auf die Durchführung haben.
- Eine Reiseversicherung ist optional und kann über uns abgeschlossen werden.
Was ist enthalten
- 15 Übernachtungen in Hotels im westlichen Stil
- 1 Übernachtung in einem traditionellen Ryokan
- Japan Rail Pass (14 Tage) für alle im Reiseverlauf genannten Zugverbindungen, inkl. Shinkansen
- Flughafentransfers
- 16 x Frühstück
- 1 x traditionelles Kaiseki-Dinner im Ryokan in Kinosaki Onsen
- Ausführliche Reiseunterlagen und Routenvorschläge
Was ist nicht enthalten
- Internationale Flüge
- Örtliche Verkehrsmittel wie Busse, U-Bahn und Taxis
- Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten, Museen, Gärten und Tempel
- Optionale Ausflüge und Besichtigungstouren
- Weitere Mahlzeiten und Getränke, sofern nicht anders angegeben
- Lokaler Guide
- Reiseversicherung
- Persönliche Ausgaben